Gemeindeausflug 2019

Am 20 Juni 2019 haben wir als Gemeinde einen Ausflug in Form einer Draisinenfahrt nach Kranenburg gemacht. Die insgesamt 81 Angemeldeten Teilnehmer inklusive mir, trafen sich gegen 10:30 Uhr an einem Treffpunkt in Kleve an welchem wir direkt mit Essen und Trinken für die Fahrt ausgestattet wurden. Kurz darauf begaben wir uns dann auf die Draisinen welche Platz für entweder 4 oder 15 Personen boten. Fleißig wurde geradelt, gesessen, geredet etc. Durch die verschiedenen Sitzkonstellationen hatte man auf der Strecke von 10km circa eine Stunde Zeit sich mit vielen bereits bekannten aber auch noch nicht wirklich vertrauten Personen zu unterhalten. Die Stimmung war bereits am Anfang sehr gut und fröhlich, was sich dann in Kranenburg fortsetzte. Dort angekommen stärkten wir uns mit von Teilnehmern gebackenen Leckereien wie zum Beispiel Kuchen und Muffins. Dazu durften natürlich Kaffee und viele nette Unterhaltungen nicht fehlen. Im Anschluss daran hatte jeder Zeit das zu machen was er wollte. Schnell haben sich Gruppen zusammengefunden welche z.B. spazieren gegangen sind, den Ort und das örtliche Museum erkundeten, Essen gegangen sind, Lobpreis machten und Spiele gespielt haben. Die kleineren Teilnehmer fanden Ihre Lieblingsbeschäftigung an einem tollen Spielplatz direkt vor Ort. Nach ein paar Stunden Aufenthalt machten wir uns um 16:30Uhr wieder mit den Draisinen auf den Rückweg. Sodass wir um circa 17:30Uhr wieder in Kleve angekommen waren und von dort aus dann wieder mit Autos in Form von Fahrgemeinschaften zurück nach Heiligenhaus fuhren. Alles in allem habe ich die Gemeinschaft und den Ausflug als sehr positiv empfunden und denke gerne an ihn zurück!

 

Anna


Mit der Grenzlanddraisine von Kleve nach Kranenburg

 

 

Am 20.06.2019 um 10:30 Uhr sollte es in Kleve losgehen, aber natürlich begann unser Gemeindeausflug bereits viel früher. Zum einen durch die liebevollen Vorbereitungen des Teams „Gemeinschaft“ rund um Helga, Anja & Kathrin und zum anderen durch unsere zahlreichen Gebete im Vorfeld für einen schönen Tag ohne Zwischenfälle und für einen Tag ohne Regen. Auf Letzteres komme ich später noch einmal zurück, denn die Wetteraussichten für den Donnerstag waren alles andere als gut und es gab zwischenzeitlich sogar Überlegungen den ganzen Ausflug abzusagen.

 

Für uns als Familie hieß das erst einmal am frühen Morgen Einigung darüber zu erzielen ob wir neben einer wetterfesten Jacke auch Regenhosen und Wechselsachen mitnehmen sollten. Nach einem kurzen Frühstück hieß es, alles zusammenzupacken was Anja uns im letzten Gottesdienst aufgegeben hatte (Kopfbedeckung, Sonnenbrille & Sonnencreme) und die Verpflegung für den Tag zu verstauen. Um 08:45 Uhr war dann Treffpunkt mit zwei weiteren Familien in unserer unmittelbaren Nachbarschaft um bereits auf der Fahrt möglichst viel Gemeinschaft in möglichst wenigen Fahrzeugen zu haben. Wir hatten uns schon im Vorfeld auf das Konzept Männerauto & Frauenauto verständigt und sind dann auch recht pünktlich und erwartungsfroh bei stark bewölkten Himmel, der auch ein paar vereinzelte Regentropfen auf die Frontscheibe freigegeben hat, in Heiligenhaus gestartet. Der Regen wollte sich zu diesem Zeitpunkt allerding noch nicht durchsetzen. Hierauf komme ich ja später noch zurück.

Dafür überraschte uns das Navi mit einer erfreulich kurzen Anfahrtszeit nach Kleve, so dass wir uns bei lockeren 90 km/h ganz den Gesprächsthemen im Männerauto zuwenden konnten. Was zur gleichen Zeit im uns überholenden Frauenauto so besprochen wurde, wer weiß.....

Trotz unseres zeitigen Eintreffens in Kleve waren wir bei weitem nicht die Ersten. Im Minutentakt kamen weitere Autos auf den Parkplatz gefahren und ließen viele weitere aufgeregt, neugierige und fröhliche Gemeindemitglieder und Gäste aussteigen. Am Sammelplatz herrschte schon reges Treiben und erste Gespräche waren bereits in vollem Gange. Es konnte auch ein erster Blick auf die Draisinen geworfen werden, denn viele von uns, mich eingeschlossen, hatten so ein Gerät noch nie aus der Nähe gesehen. Jetzt ging es erst einmal ans Austeilen der vom Team Gemeinschaft mitgebrachten Verpflegung, die sowohl aus gesundem Obst, wie auch aus energiespendenden Süßigkeiten bestand. Vor allem aber ging es jetzt daran das Geheimnis der jeweiligen Draisinenbesetzung zu lüften. Denn schließlich soll es ja bei einem solchen Ausflug auch darum gehen, dass möglichst viele Menschen über Gott und die Welt ins Gespräch kommen, die sonst vielleicht nicht so intensiv im Austausch miteinander stehen. Hierzu bekam nun jeder von uns ein unterschiedlich farbiges Bändchen ums Handgelenk, so dass wir uns jetzt neugierig auf die Suche nach den Schwestern und Brüdern machen konnten mit denen wir für die nächsten ca. 1,5 Stunden eine Draisine teilen würden.

Wenige Minuten später saßen wir dann alle in unseren Draisinen und es fügte sich hierbei wie von höherer Hand wer auf der 10 Kilometer langen Fahrt in die Pedale treten würde und wer die Fahrt einfach so ohne körperliche Anstrengung würde genießen können. So schnell konnte es dann doch noch nicht losgehen, erst gab es noch eine allgemeine Sicherheitsunterweisung an der aus jeder Draisine jeweils eine Person teilnehmen durfte. Schließlich waren wir ja im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs. So, jetzt ging es dann aber endlich los. Über einen einzelnen Schienenstrang, der parallel zu einem nagelneu anmutenden Radweg verlief, fuhren wir vorbei an Waldstücken, Feldern, einem Tiergehege, einer Straußenfarm und jeder Menge Gärten. Hierbei konnten wir ganz entspannt die Landschaft genießen und mit unseren Mitfahrern weiter ins Gespräch kommen. Durch die flache Topographie zwischen Kleve und Kranenburg kamen auch die Strampelnden nie außer Atem und konnten sich ihrerseits ebenfalls mit in die Gespräche einbringen. Ein besonderes Highlight auf der Fahrt waren die vielen Schranken und Ampeln mit denen wir Kreuzungen und Straßen überqueren mussten. Meist durften ein, zwei Mitfahrer kurz vor den Schranken aussteigen und diese mit reiner Muskelkraft nach oben hieven, so dass die Draisinen die Straße dann bei grün queren konnten. Das war speziell für die Kinder ein absolutes Highlight.

Als besonders wagemutig taten sich ein paar der älteren Gemeindemitglieder hervor, indem sie z.B. engagiert mit in die Pedale traten und sich durch die eine oder andere mutige Aktion während der Fahrt für Abwechslung sorgten.

So fuhren wir Kilometer um Kilometer, sammelten alles was von der Draisine herunterfiel quasi während der Fahrt rasch wieder ein und trafen schließlich im Bahnhof des kleinen Örtchens Kranenburg ein. Allerdings fahren hier, außer Draisinen, keine weiteren Züge mehr ab.

In Kranenburg wartete bereits frisch zubereiteter Kaffee darauf gemeinsam mit dem mitgebrachten, köstlichen Kuchen genossen zu werden. Diese Form des gemeinsamen Mittagsessens schmeckte allen besonders gut. Frisch gestärkt stimmten wir so, begleitet durch die beiden Gitarren, einige Lobpreislieder an.

Jetzt war einige Stunden freie Zeit für alle eingeplant. Hier bildeten sich recht schnell mehrere Gruppen. Die einen gingen mit den Kids auf einen sehr schönen Spielplatz am Rande der Stadtmauer, der auch eine Reihe von Fitnessgeräten bereithielt. Eine zweite Gruppe wollte dem Kranenburger Museum einen Besuch abstatten und weitere Gruppen begaben sich zu Fuß auf die Erkundung des Örtchens, welches von einer sehr ansehnlichen Stadtmauer eingefasst ist. Einige blieben aber auch in der Nähe des Bahnhofs. Das war eine willkommene Gelegenheit noch weiter miteinander ins Gespräch zu kommen, die auch intensiv von uns allen genutzt wurde. Immer wieder begegneten wir Menschen unserer Ausflugsgruppe und schon bald hatten wir den Eindruck, dass die Kranenburger Einwohnerschaft nahezu ausschließlich aus der Heiligenhauser Gemeinde bestehen würde. Ein Teil unserer Gruppe fand sich dann später im lokalen Steakhaus – von denen Kranenburg gleich zwei beherbergt, also zwei mehr als Heiligenhaus – wieder und erholte sich bei Speisen und/oder Getränken von der Wanderung durch den Ort. Jetzt frischte auch der Wind wieder auf und dunkle Wolken zeigten sich am Himmel. Aber dazu später mehr. Für 16:30 Uhr war dann die Rückfahrt angesetzt und als wir zum Bahnhof Kranenburg zurückkehrten bot sich bereits ein Bild bunten Treibens unserer Gruppe.

Es wurde Wikinger Schach gespielt, intensiv diskutiert und mittendrin wurde weiter zur Gitarrenbegleitung von Jonathan und Tobias Lobpreis gesungen. Für die Rückfahrt war dann Wahlfreiheit bei der Draisinen-Besatzung angesagt und das führte dann gleich dazu, dass die Kinder ihre eigene Draisine haben wollten. Ganz ohne erwachsene Begleitung ging das natürlich nicht und so erklärten sich Klaus und Rainer nervenstark und todesmutig dazu bereit, die Kids auf der Fahrt zurück nach Kleve zu begleiten.

Auch ich konnte meine Rückfahrt-Draisine frei wählen und war umso überraschter, dass ich wieder neben Corinna, wie bereits auf der Hinfahrt, in die Pedalen treten durfte. Ich gebe gerne zu, dass die Rückfahrt körperlich deutlich fordernder war als die Hinfahrt. Aber bewölkter Himmel und ein leichter Wind, der diesmal auch als Rückenwind wirkte, halfen ein wenig.

So landeten wir alle gemeinsam gegen 17:45 Uhr wieder in Kleve. Gefüllt mit den vielen positiven Eindrücken des Tages und den inspirierenden Gesprächen verließen wir wenige Minuten später in unseren vielen Fahrgemeinschaften den Parkplatz.

Wir waren noch nicht ganz auf der Autobahn, da gab der Herr uns das Zeichen, dass er all unsere Gebete erhört hat und sandte uns einen Eindruck davon wie unser Gemeindeausflug an diesem Tage auch hätte verlaufen können, wenn es denn so geregnet hätte wie auf unserer Rückfahrt. Aber das hat unsere Dankbarkeit an Gott für diesen gesegneten Gemeinschaftstag nur noch erhöht.

Dass sich ca. 30 Minuten später eine größere Anzahl an Familien mit Kindern zufällig in Ratingen-Breitscheid bei MC Donalds wiedertraf war ein schöner und amüsanter Schlusspunkt unter unserem 2019er Gemeindeausflug.

 

Andreas

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